Bali – Götter, Geister und Dämonen [Rezension]

Heute möchte ich euch was aus meiner „etwas anderen Ecke“ präsentieren. Nämlich das Buch „Bali – Götter, Geister und Dämonen“ von Thomas Moog aus dem Mackinger Verlag, welches ich von Blogg dein Buch bekommen habe – vielen Dank dafür!

https://i2.wp.com/www.mackingerverlag.at/images/covers/BaliGo%CC%88tterGaisterUndDa%CC%88monenCover.jpg Autor: Thomas Moog
Seiten: 159
ISBN: 978-3-9503214-5-6
Preis DE: 26 €
Zu erhalten bei:  Mackinger Verlag

Bewertung: 4/5 Sternen

Beworben habe ich mich für das Buch, weil ich mir generell für verschiedene Kulturen und deren Geschichten interessiere. Diese Buch hat mich wirklich nicht enttäuscht.

Dafür, dass das Thema doch recht umfangreich und komplex ist hat Thomas Moog die wichtigsten und spannendsten Fakten meiner Meinung nach kompakt auf 159 Seiten verpackt. Der Inhalt ist im Prinzip neben in sechs Kapitel aufgeilt:
– Vorwort
– Einführung
– Hinweise
– Die Welt der Unsichtbaren (Hauptteil)
– Der kosmische Garten
– Anhang
Die „Einführung“ umschreibt in kurzer aber prägnanter Art, wie Balinesen den Kosmos und die Schöpfung verstehen. Unter „Hinweise“ erfährt man einiges über Aussprache und Schreibweise verschiedener wichtiger Wörter sowie das Schriftbild als auch den Gottesbegriff als solchen, welche im balinesischen Glauben eine wichtige Rolle spielt. Im Hauptteil „Die Welt der Unsichtbaren“ sind die wichtigsten und bedeutendsten Götter bzw. ihre (Re)inkarnationen be- und umschrieben. Die Informationen sind dabei auf das Wesentliche reduziert und werden immer mit mehreren Abbildungen begleitet, sodass der Leser direkt einen bildlichen Eindruck der Gestalten bekommt. Das finde ich sehr wichtig und gut bei Bildern, die keine gewöhnlichen und bekannten Dinge zeigen. Z.B. gibt es eine Götting, deren Zunge extrem lang ist und deren Augen stark hervortreten. Da ist es schon sehr hilfreich und spannend zu sehen, wie sie wirklich dargestellt wird. Insgesamt werden 50 Götter, Geister und Dömonen in alphabetischer Reihenfolge beschreiben. Im Vierten Kapitel „Der kosmische Garten“ geht Thomas Moog auf den Garten Tirtagangga ein, der im Osten Balis liegt. Hier wird die Architektur und die einzelnen Figuren beschrieben, die sind in dem Garten befinden. Spannend hier auch sie Fotos, die der Auto von den Figuren gemacht hat sowie ihre individuelle Bedeutung.

Mir hat das Buch deshalb so gut gefallen, weil es ein solch komplexes Thema einem Laien ganz zielgerecht und durch der Gebrauch einer einfachen Sprache näher bringt. Mir erschien die Erklärung von 50 Individuen als sehr viel, denn man kommt bei den ungewohnten Namen recht schnell durcheinander. Außerdem kann man sich beim ersten Durchlesen nicht alles merken und vertauscht das ein oder andere evtl. Deshalb würde ich mir diesen Teil bei Gelegenheit gerne noch einmal durchlesen. Das ist bei einem solch fremden Thema aber ganz normal, denke ich. Sehr spannend fand ich den Einführungs- und Hinweisteil, den hätte man meiner Meinung nach gerne etwas ausführlicher gestalten können. Auch das Kapitel über den kosmischen Garten hat mich sehr fasziniert. Sehr gut finde ich zudem das Glossar am Ende der Buches, welches alle unbekannten Worte mit ihrer jeweiligen Bedeutung wiedergibt, wie eine Vokabelliste in etwa.

Alles in Allem finde ich das Buch für den Einstieg in das Thema klasse und kann es nur weiterempfehlen! Mein Reisefieber in diese wundervolle Gebiet ist jedenfalls geweckt und ich würde die ganzen Statuen und Tempel am Liebsten vor Ort bewundern.

Eure LyvBellefleur ❤

 

 

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